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    Beschreibung

    Aspergillose ist der Fachbegriff für eine Schimmelpilzinfektion durch Aspergillus-Arten, welche sich im feuchtem, fauligem Milieu vermehren. Die Krankheit befällt bei Enten insbesondere deren Atmungssystem, wo sich die eingeatmeten Pilzsporen an der Lunge und den kaudalen Luftsäcken festsetzen und sich dort ausbreiten. Über aufgenommen Nahrung können die Sporen über den Verdauungstrankt direkt in die Blutbahn gelangen und Entzündungen der inneren Organe auslösen. Bei einer kontaminierten Eischalenoberfläche kann der Erreger in das Ei eindringen, sich dort vermehren und zum Absterben des Embryos führen. Frisch geschlüpfte Küken sind für einen Infekt besonders anfällig.

    Symptome

    • Atembeschwerden (Atmen mit geöffnetem Schnabel)
    • Beim Fressen nach Luft schnappen

    Bekämpfung und Prophylaxe

    Erkrankte Tiere können im Frühstadium mit antimykoltischen Mitteln behandelt werden.

    Das Pilzwachstum und die Sporenbildung erfolgt unter feuchten und warmen Klima. Infektionsquellen sind daher feucht gewordene Futterkomponenten und deren Behälter, Substrate wie Stroh, Heu oder Brutschränke. Als Prophylaxe gelten alle Maßnahmen zur Senkung der Sporenbelastung durch eine trockene Lagerung des Futters sowie gute Brut- und Stallhygiene. Bei Verwendung eines Desinfektionsmittels sollte dies fungizid wirksam sein.

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