Mit der Zucht von Enten zu beginnen ist nicht sonderlich schwer, jedoch wird dringend davon abgeraten aus purer Lust und Laune heraus sich Tiere anzuschaffen. Wer über die erforderliche Leidenschaft zum Tier verfügt und nach vollbrachtem Tagwerk Entspannung mit Tieren sucht, ist hier angekommen. Artgerechte Haltung gehört für Rassegeflügelzüchter zur Passion und wird in ihrem Kern immer auf die ganz „persönlichen“ Bedürfnisse der auserwählten Rasse zugeschnitten. Große Rassen großer Auslauf – kleine Rassen kleiner Auslauf – Volieren flugfähiger Rassen werden mit Netzen versehen. Unbegrenzter Freilauf mit Bach oder See, ist für Wassergeflügel als Ideal anzusehen. Mangelt es an diesen, so gilt es, den Tieren ein künstliches, aber artgerechtes Biotop zu schaffen.

Optimale Umgebung

Foto: Deutsche Campellenten in braun-dunkel wildfarbig
Deutsche Campellenten in braun-dunkel wildfarbig sind eher selten. Foto: Martin Backert

Nur eine optimale Umgebung kann für Vitalität und Gesunderhaltung sorgen. Ein Teil vom Auslauf sollte nach Möglichkeit begrünt werden. Die Tiere weiden diesen regelrecht nach allerlei Kleingetier ab. Wechselflächen, welche durch Umtrieb der Tiere in zeitlicher Begrenzung (Rotation) genutzt werden, haben sich bestens bewährt. Man muss ergänzen, dass nicht nur Laufenten ihren Auslauf nach Schnecken absuchen, diese Eigenschaft besitzen alle Entenrassen und sind ebenso zielsicher als Schneckenpolizei einzusetzen. Durch Bewuchs mit niederen Gehölzen schaffen Sie Rückzugmöglichkeiten und Ruhezonen für die Tiere. Bei greller Mittagssonne spenden sie Schatten. Einfach zusammengestellte Paletten sind ebenso zweckmäßig, jedoch weit weniger ansehnlich.

Genügend Auslauf

Einer Ente sollten rund 10m² Auslauf zur Verfügung stehen, das Körpervolumen der Rasse bestimmt letztendlich den Maßstab. Bei begrenzter Volierenhaltung ist eine Schicht aus Sand und Kies einzubringen. Somit haben Sie die Voraussetzung zur Aufnahme kleiner „Magensteine“ geschaffen. Sie gelangen in den Muskelmagen, funktionieren wie Mahlsteine und zermahlen dort Körner und Pflanzenteile. Einzäunungen von 1m sind für schwere/mittelschwere Rassen bereits Hindernis genug. Leichtere Typen bedürfen 1,50m und hält man flugfähige Rassen wird die Umzäunung auf 2m Höhe gebaut und mit einem Netz oder Drahtgeflecht nach oben geschlossen. Wissend, dass Enten keine hastigen Bewegungen mögen, versieht man die Umzäunung zumindest teilweise mit natürlichem Bewuchs oder einem künstlichem Sichtschutz. Gepflegter Pflanzenbewuchs in und um die Voliere trägt zum Wohlgefühl der Tiere bei, bietet aber auch dem Auge des Betrachters eine hübsche Abwechslung.

Sauberkeit

Sauberkeit gehört zum Tagesgeschäft eines jeden Züchters und hat oberste Priorität. Verschmutzte Futter- und Wasserbehälter bergen Infektionsherde für Parasiten und Krankheiten – sie werden täglich kontrolliert. Wasser – das Lebenselixier aller Enten. Wir unterscheiden dabei Trink- und Badewasser. Frisches, kühles Trinkwasser muss immer zur Verfügung stehen und kann in den handelsüblichen Behältnissen gereicht werden, sofern sie das Eintauchen von Kopf und Schnabel zulassen. Es empfiehlt sich diese auf einem feinmaschigen Gitterrost zu platzieren, so beugt man einem schnellen Durchnässen der Einstreu oder dem Auslauf vor. Trinkwasser wird mindestens einmal täglich frisch in ausreichender Menge gereicht. Besonders in den heißen Sommermonaten ist darauf zu achten, dass die Enten Trinkwasser mit einer Temperatur von über 20 °C nur sehr ungern oder gar nicht mehr aufnehmen. Glücklich, wer seinen Tieren Zugang an einen Bach oder See bieten kann. Bei der Haltung und Zucht von Enten ist es unerlässlich, diese in die Möglichkeit zu versetzen, ihr angeborenes Komfortverhalten – Baden und Putzen – ausleben zu können. Es ist ein Genuss zu sehen, mit welchem Wohlgefühl Enten diesem angeborenen Instinkt nachgehen, anschließend ihre Federn ordnen und mit dem Sekret aus der am Ende des Körpers befindlichen Bürzeldrüse einfetten.

Künstliche Badegelegenheiten

Gerne greifen Halter und Züchter auf künstliche Badegelegenheiten der verschiedensten Art zurück. Ausgediente Bade- oder Duschwannen oder einfache Sandmuscheln aus dem Spielzeuggeschäft sind bestens geeignet. Sie sind recht stabil, leicht zu reinigen und können aufgrund ihres geringen Gewichts im Auslauf auch mal versetzt werden. Nicht minder bieten Betonbecken Marke Eigenbau (keine scharfen Kanten) den Tieren beste Möglichkeiten ihren Urinstinkten zu frönen. Große Rassen große Füße, kleine Rassen kleine Füße – die Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten sind entsprechend zu dimensionieren. Ferner muss beim Bau der Badegelegenheit die Abflussmöglichkeit vollumfänglich bedacht werden. Sauberes Wasser, sauberes Gefieder – gesunde, vitale Tiere!

 Streicherenten bezaubern durch ihre kräftigen Farben.

Streicherenten bezaubern durch ihre kräftigen Farben.

Das richtige Futter

Enten fressen gerne und viel – dies als Grundsatzinformation. Füttern Sie nur so viel wie innerhalb einer viertel Stunde auch verzehrt wird und füttern Sie zweimal täglich. Futterreste in den Behältern locken ungebetene Gäste aus der Luft sowie Schadnager aller Größenordnungen an. Viel Futter bedeutet viel Fett – verfetten die Tiere werden sie träge und die Befruchtung sinkt. Vor der Zuchtperiode ruhig mal etwas weniger geben. Mit Legebeginn darf dann wieder gehaltreicher gefüttert werden. Körnerfutter, also z.B. Weizen, kann in Wasser eingeweicht gegeben werden – Pellets nur trocken füttern. Weichfutter aus gekochten Kartoffeln mit Schrotflocken angereichert, werden ebenso gerne verzehrt wie in Milchprodukte (Joghurt, Dickmilch, Kefir, Milch) eingeweichte Brotreste. Sie sollten auf einwandfreie Produkte achten – ohne Schimmel und Fäulnis. Scheuen Sie sich nicht, ab und zu auch mal etwas Katzenfutter zu verabreichen,
es wird rasch verzehrt und liefert tierisches Eiweiß. Mais kann man füttern –muss man aber nicht, er macht schnell dick.

Unterkunft

An ihre Unterkunft stellen Enten keine großen Ansprüche. Ein Stall aus Holzbohlen genügt völlig, lässt sich einfach konzipieren und kostengünstig errichten. Für den Platzbedarf gilt es bestimmte Regeln zu beachten. Auf 4-5 erwachsene Tiere rechnet man rund einen m² Stallfläche. Für die großrahmigen Rouenenten ist mit einem Besatz von 4, für Orpingtonenten von 5, bei Smaragdenten von 6 und für Zwergenten von 7-8 Tieren auszugehen. Sobald eine, nicht zu dünn angelegte, trockene Unterlage aus Stroh oder Hobelspänen eingebracht wurde, kann Einzug gehalten werden. Gute Erfahrungen haben sich mit einer Unterschicht aus einem Gemisch mit Torf und Spänen ergeben. Darüber kommt eine dicke Matte aus Stroh, welche bei Bedarf zu erneuern ist. Wer möchte kann auch hier einen Rost mit Hohlboden einbringen und auf diesem die Trinkgefäße platzieren – vorbeugende Trockenhaltung. Eine Stallbeheizung wird nicht benötigt, jedoch ist Bodenfrost zu vermeiden, dieser schadet dem nächtlichen Wohlbefinden unserer Schützlinge. Der Stall ist als reine Übernachtungsmöglichkeit anzusehen und nicht zur Dauerhaltung angedacht. Nur bei wirklich strengem Frost im Winter belassen wir die Tiere im Stall – jetzt wird trockene Einstreu besonders wichtig. Auf baden kann in dieser Zeit verzichtet werden. Generell ist beim Wassergeflügel für eine gute Frischluftzufuhr, sprich Be- und Entlüftung, zu sorgen. Türen, Fenster und sonstige Öffnungen sind so herzustellen, dass sie ihren Lüftungszweck erfüllen aber gleichzeitig ausreichend Schutz vor Raubzeug jeglicher Art bieten. Wird frische Einstreu eingebracht, so nehmen die Tiere diese rasch in Augenschein, richten die Halme mit Schnabel und Füßen ganz nach ihrem Geschmack her – ein schöner Anblick. Zur Verfügung gestellte Nester werden angenommen, zuweilen aber auch gänzlich verschmäht.

Haben die Enten sich ihre „Nestecken“ selbst ausgesucht, werden diese mit Brettern abgestellt. Nestgröße richtet sich nach Körpergröße der Ente und reicht von 30x30cm bis 50x50cm Grundfläche. Die Eiablage erfolgt meist in den Morgenstunden, so dass beim Öffnen der Stalltür die Eier abgesammelt werden können. Ein im Stall hinterlegter Bleistift wird zur Beschriftung der Eier genutzt – jeder Zuchtstamm wird durch ein Kürzel oder eine Zahl auf dem Ei vermerkt. Bitte keine permanenten Schreiber verwenden. Beobachten Sie die Tiere, wenn sie gefüttert und abends in den Stall gebracht werden. Gleiches gilt beim morgendlichen Öffnen der Stalltür – ein kurzer Blick, ob alles in Ordnung ist, genügt. Wurde der machbare und zur Verfügung stehende Größenrahmen von Auslauf, Stall und Badegelegenheit sorgfältig bedacht, beginnt die Auswahl der Rasse.

Die Auswahl der Entenrasse

Die Rassenwahl richtet sich nach dem zur Verfügung stehenden Platzangebot! 10m² mit 20 Warzenenten besetzen zu wollen, geht gar nicht – für 20 Zwergenten ist die Fläche wiederum ausreichend. Zwei Dutzend an Rassen sind derzeit standardisiert. Dazu gesellen sich fast unzählige Farbenschlägen, da fällt es nicht leicht sich zu entscheiden. Altrheiner Elsterenten, Amerikanische Pekingenten, Aylesburyenten, Cayugaenten, Deutsche Campbellenten, Deutsche Pekingenten, Französische Rouenenten, Gimbsheimer Enten, Hochbrutflugenten, Krummschnabelenten, Landenten mit und ohne Haube, Laufenten, Orpingtonenten, Overberger Enten, Pommernenten, Rouenenten, Sachsenenten, Schwedenenten, Smaragdenten, Streicherenten, Vorster Enten, Warzenenten, Welsh-Harlekinenten, Zwergenten.
Ein Ausstellungsbesuch erleichtert die Auswahl immens. Manch wichtiger Hinweis kann so vom Vorbesitzer zum Neubesitzer weitergegeben werden. Eine detaillierte Rassebeschreibung würde an dieser Stelle den Rahmen der Lektüre sprengen und kann auf den SV-Internetseiten von www.enten-sv.de; www.laufenten-sv.de und www.zwergenten-sv.de nachgelesen werden. Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er nun mit Eiern, Küken oder erwachsenen Tieren an den Start geht.

Kunstbrut

Wer Enteneier künstlich erbrütet muss wissen, dass diese einen weitaus höheren Bedarf an Feuchtigkeit benötigen als Hühnereier (mehr unter www.enten-sv.de – Enten halten –Kunstbrut). Entenküken sind noch sehr naturbelassen und stellen selbst in den ersten Lebenstagen keine hohen Ansprüche.

Wärmequelle

Werden Tiere natürlich erbrütet, so ist es die Mutter, die sie wärmt und führt. Etwas anders gestaltet es sich nach der künstlichen Brut. Hier ist für eine geeignete Wärmequelle zu sorgen. Die Wärmequelle sollte, wie der Name schon sagt, wärmen. Sitzen die Küken dicht geschlossen darunter, ist es zu kalt, verdrängen sie sich in die Ecken, so ist es ihnen zu warm. Ferner ist es wichtig, dass die kleinen Tierchen die ersten Wochen ihres Lebensauf frischer, trockener Einstreu verbringen. Nachstreuen und ein Wechsel bei Durchnässung gehören zum Tagesgeschäft des Züchters. Keinesfalls darf sich die Bodenkälte über verschmutzte und nasse Einstreu auf die Tierchen übertragen. Unterkühlung ist ebenso schädlich wie Überhitzung. Nachstreuen und ein Wechsel bei Durchnässung gehören zum Tagesgeschäft des Züchters. Gestaltet sich die Witterung milde, so kann nach der dritten Woche ein Besuch im Auslauf erfolgen. Bitte die Kleinen nicht zu früh am Morgen ins Freie verbringen, denn Bodenkühle ist ungesund und Verluste die Folge.

Die richtigen Futtergefäße

Als Tränke und Futtergefäße eignen sich am besten die Angebote im Fachhandel. Die Tränken bieten dosiertes Nachlaufen und durch ihren schmalen Rand verhindern sie ein Baden der Küken. Selbst gebaute Trinkgefäße sollten so sein, dass Küken weder hineinfallen können noch übermäßig Trinkwasser verpanscht wird. Die Trinkgefäße müssen mitwachsen, je größer der Schnabel wird umso größer muss auch der Tränkrand sein. Auch hier empfiehlt sich, die Gefäße erhöht und wenn möglich auf einem Drahtgeflecht über einer Mulde aufzustellen um den Bereich um das Behältnis so trocken als möglich zu gestalten. Wer möchte kann seinen Küken bereits nach wenigen Tagen einen kontrollierten Ausflug ins feuchte Element, sprich Wasser in einer Schüssel ermöglichen. Dabei bleiben die Küken immer unter Aufsicht und werden nach der „Badekur“ wieder ins warme Behältnis entlassen. Trockene Einstreu, ausreichende Wärme und frisches Trinkwasser tragen in hohem Masse zu einer verlustfreien Aufzucht bei. In den ersten Lebenstagen gebe ich meinen Küken frisch gebrühten, abgekühlten Kamillentee. Danach Trinkwasser mit handelsüblichen Blautropfen angereichert.

Das Futter für Entenküken

Die Fütterung der Entenküken kann mit jedem handelsüblichen Kükengranulat erfolgen. In den ersten beiden Tagen reiche ich Haferflocken. Danach vermische ich diese mit Granulat und ab fünf Tagen wird nur noch Granulat bzw. dem Alter entsprechend Pellet gefüttert. Von klein an ist Grünfutter jeglicher Art anzubieten. Dies stärkt die Verdauung und bringt das Immunsystem der heranwachsenden Tiere positiv in Schwung. Wer möchte, kann bereits nach der dritten Woche mit der Beifütterung von Weichfutter beginnen. Gekochte Kartoffeln, hart gekochte Eier und reichlich klein geschnittenes Grünzeug werden zu einer feinkrümeligen Masse vermischt und zum Verzehr angeboten. Zugfreie Unterbringung, trockene Einstreu und angemessene Wärme (nicht Hitze) sind die Eckpfeiler für eine glückliche Aufzucht. Die natürliche Aufzucht verläuft deutlich einfacher. Fürsorglich wacht die Ente über ihre Küken. Selbstverständlich ist auch in diesem Fall Kükenfutter für den Nachwuchs bereitzustellen.

Fortpflanzung

Der Züchter hat Sorge zu tragen, dass weder die Mutter noch die Küken Belästigungen anderer Enten und besonders Erpeln ausgesetzt sind. Getrennte Ausläufe bieten sich in diesem Fall an. Mit Bruteiern oder Küken können bereits im ersten Jahr Erfahrungen in der Aufzucht gesammelt werden. Wer ausstellen möchte muss frühzeitig die Bundesringe anfordern um den Zeitpunkt der Beringung (besonders der kleinen Rassen) nicht zu verpassen. Wurden Einzeltiere erworben, womöglich noch aus unterschiedlichen Zuchten, so ist dem Zuchtstamm Ruhe- und Eingewöhnungszeit einzuräumen. In den seltensten Fällen werden Enten nach ihrer Umsetzung sofort mit der Eiablage beginnen. Schon eher wird der Herr der Herde zur Tat schreiten und die Begattung seiner Weibchen tätigen. Alle Entenrassen nutzen gerne das Element Wasser beim Akt der Fortpflanzung – der Badeteich sollte den Tieren also jederzeit zur Verfügung stehen. Bleibt die Befruchtungsrate am Anfang der Legeperiode bzw. kühler Witterung meist noch gering, so steigert sich diese im Verlauf des Frühjahrs. Brütet die Rasse oder brütet die Rasse nicht – eine schwierige Frage. Hundertprozentige Aussagen lassen sich nicht treffen, weder für pro noch für kontra. Die kleineren Rassen sind naturgemäß ein Stück näher dran, bereiten gerne ihr Nest, brüten zuverlässig und führen die Jungen. Im Umkehrschluss gibt es immer wieder Enten jeglicher Rasse, (auch Rouen- oder amerikanischen Pekingenten) die selbst zur Brut schreiten. Gleiches gilt für die spezifischen Legerassen wie Deutsche Campbell– und Laufenten. Als fester Garant für Naturbrut sind zweifelsohne die Warzenenten zu nennen. Sie brüten selbst und sind sehr fürsorgliche Mütter. Bitte beachten Sie bei der Brut die unterschiedlichen Brutzeiten: Große, mittlere und leichte Rassen ca. 28 Tage; kleine Rassen ca. 26 Tage; Warzenenten 33-35 Tage.

Es ist schon ein Augenschmaus der ganz besonderen Art, Genpotential wird auch lebendiges Kulturgut durch Zucht und Auslese der Rassen erhalten. Leistungsstärke gehören ebenso dazu wie Vitalität und Schönheit. Wobei sich die Schönheit auf das spezifische Aussehen einer Rasse und deren Farbe reduziert. Masthybriden lassen sich millionenfach reproduzieren. Einige unserer Entenrassen sind sehr selten anzutreffen und überleben nur, weil hingebungsvolle Züchter viel Zeit und Mühe daran setzen, um sie in ihrem Bestand sichern. Wer sich nun entschlossen hat Enten zu halten, sollte viel Zeit mit den Tieren verbringen und diese mit allen Sinnen genießen. Sprechen Sie die Tiere bei der Fütterung an, beobachten Sie ihre Tiere im Auslauf. Enten sind kommunikative Tiere und lassen sich durchaus auf bestimmte Bezugspersonen prägen. Besonders zu Küken lässt sich, wenn man das möchte, ein intensiver Kontakt aufbauen. Die Tiere lernen ihre Anwesenheit mit Futter in Verbindung zu setzen, so bleiben sie auch als Erwachsene zutraulich und zahm – sehr zur Freude ihrer Besitzer.

Paul-Erwin Oswald

Artikel als Download

Der von uns verfasste Artikel wurde ursprünglich in einer Fachzeitschrift veröffentlicht. Du kannst diesen hier herunterladen und offline lesen.