1895

30 beherzte Männer gründen den Entenclub. Man wollte
auch den Entenzüchtern nicht nur eine Heimat sondern
auch eine Stimme geben. Als Rassen waren von Anfang
an dabei, ja man höre und staune bereits die Haubenenten,
ebenso die Schwedenenten, heute unter dem
Namen Pommernenten, eingetragen. Weiterhin werden
genannt die Aylesburyenten, Smaragdenten, Cayugaenten,
Warzenenten, Rouenenten, sowie Pekingenten in
der Form unserer heutigen Deutschen Pekingenten und
die Zwergenten. Der Begriff Zwergenten sollte letztendlich
eine klare Trennung zu den noch weit verbreiteten
Lockenten für den Wildfang von Stockenten bringen.

1898

Der Gründungsvorsitzende Carl von Oertzen, welcher auch
die Gründungsversammlung anberaumt hatte, wurde von
Philipp Landgrebe aus Altenritte abgelöst. Durch die Initiative
von Landgrebe wurden Musterbeschreibungen ausgearbeitet
und im Buch von Dr. Baldamus und Alfred Beek
1908 veröffentlicht. Ein für damalige Verhältnisse umfassendes
und qualitätvolles Werk über die Geflügelzucht.

1905

Auf sein 10-jähriges Bestehen kann der Entenclub zurückblicken! Anläßlich der Nationalen in Dresden standen 39 Aylesburyenten, 123 Pekingenten, 39 Rouenenten, 27 Cayugaenten, 38 Laufenten und 10
Haubenenten. Für damalige Verhältnisse eine gewaltige und bemerkenswerte Leistung der Züchterschaft.

1908

Es kommt zur Abtrennung der Laufentenzüchter. Diese Rasse war 1896 von England aus nach Deutschland importiert und machte schnell Furore. Es wurde ein eigenständiger Club gründet – heute der SV der Laufentenzüchter, zu dem wir kameradschaftliche Beziehungen pflegen.

1909

Es erfolgt ein Wechsel, der Rentmeister C. Krause wird neuer Vorsitzender des Entenklubs. Es standen schwierige Zeiten bevor, denn mehrere Rassen wollten sich abtrennen und eigene Wege gehen.

1910

Neben dem Entenklub gesellte sich ein weiterer Spezialklub hinzu, der Bund der Hauben- Kaiser- Entenzüchter mit dem Vorsitzenden Heinrich Fehrenberg aus Essen.

1912

Ein Orpingtonenten-Züchterverein mit Vorsitzenden Fritz Thiem aus Unterlaimbach Mittelfranken spaltet sich ab. Die Orpingtonzüchter legten fest, dass beide Geschlechter eine schwarze Bohne und die Farbe dunkelgoldgelb sein muss mit einer Stellung etwas aufgerichtet in einem Winkel vom 50°. 1912 gab es dann sogar eine Kunstdruckbild von Blauen Orpingtonenten in der Geflügel Welt herausgegeben von Dr. Paul Trübenbach. Ich muss zugeben so ein Exemplar fehlt mir noch im Entenmuseum.

1912

Quasi über Nacht und ohne jegliche Formalitäten hatte im Alleingang ein Erwin von Leistner aus Muggendorf in der fränkischen Schweiz einen Süddeutschen Entenzüchter Klub gegründet. Dem schloss er kurzerhand noch die Gänsezüchter an. Ein Schmunzeln, denn mehr ist von diesem Herrn Leistner und seinem Klub nicht bekannt geworden.

1918

Nach dem 1. Weltkrieg folgte Eduard Hornung aus Wolkramshausen im Herzen von Thüringen als 1. Vorsitzender im Entenzüchterclub. Er war bemüht die Rassen und Züchter zusammenzuhalten.

1921

Erstmalig tritt die amerikanische Pekingente bei der in München abgehaltenen Nationalen auf den Plan. Sie wurde allseits hochgelobt – wegen ihrer Wirtschaftlichkeit. Dennoch, damals wie heute, blieb die Rasse ein eher leiser Vertreter bei unserem Rassegeflügel.

1922

Alfred Friebel, ein versierter Entenkenner, veröffentlicht ein mit vielen Informationen zusammengestelltes Buch über Wassergeflügel – ich muss sagen, immer noch lesenswert!

1928

Als Liekers streifige Ente wird die Streicherente vorgestellt. Diverse Namen flammten auf und verschwanden. Die englische Rasse blieb lange in den Kinderschuhen. Und heute? Eine der beliebtesten Entenrassen überhaupt.

1928 / 1929

Völlig konträr zu der von den Spezialclubs verfolgten Linie wurde vom Bund per Dekret für jede Rasse ein eigenständiger Spezialclub gefordert. Dem Entenzüchterclub war dies wenig hilfreich und neuerlichen Abspaltungen wurde Tür und Tor geöffnet. Wie aus einer neu entdeckten Quelle sprudelten diverse Klubs und Vereine am Entenhimmel hervor. Zu benennen sind:
Der Klub Schleswig-Holsteiner Entenzüchter mit Hinrich Lorentz, Seestermühle, Klub der Khaki-Campbell-Entenzüchter mit Willi Radke, Berlin-Tegelort, Vereinigung der Blauen Pommernenten und schwarzen Uckermärker Ente P. Jahnke aus Greifswald. Reichsverband der Laufentenzüchter mit Otto Giesecke, Quedlinburg. Der Laufentenklub mit Emil Chur, Dellbrück, Süddeutscher Laufentenklub mit S. Gömmel aus Hähnerg bei Würzburg, Vereinigung der Orpingtonentenzüchter mit Otto Wallendorf, Geschwenda in Thüringen, Klub der Haubenentenzüchter Heinrich Fehrenbach Essen Sächsischer Wassergeflügelklub mit Alfred Friebel, Altweida. und eben die bereits genannten und in den Vorjahren gegründeten Enten-Klubs.

1929

Kurzerhand wurden die die wegen ihres Merkmals, sogenannten Latzenten, also die Uckermärker-, die Schweden- und Duclairenten, in den blauen und schwarzen Pommernenten zusammengefasst – alle anderen Namen wurden untersagt. Man verlor sich bei den fünf doch sehr ähnlichen Rassen in Kleinigkeiten zur Unterscheidung. Die konsequente Zusammenfassung hat sich bestens bewährt – bis heute!

1933

Unaufhörlich folgte die Gleichschaltung und Zusammenfassung aus dem mittlerweile fast unüberschaubaren Sammelsurium an Vereinigungen, Klubs und Verbände, im Reichsverband für Groß- und Wassergeflügelzüchter mit Otto Hördemann, Kassel, als Vorsitzenden.

1934

Albert Franz stellt die Sachsenente der Öffentlichkeit vor. Zur Anerkennung als Rasse kam es jedoch noch nicht.

1935

Warzenenten waren natürlich längst bekannt, dennoch erfolgte die Aufnahme in den offiziellen Standard erst jetzt. Hans Hinrich Lorentz stellte den Antrag und es wurden die Farbenschläge: Wildfarbig, Weiß und Schecken beschrieben.

1936

In offiziellen Aufzeichnungen des Bundes und der Verbände wurde nur noch der SV der Entenzüchter, der SV der Campbellentenzüchter und der SV der Laufentenzüchter, als Vertreter der Enten genannt.
In den Kriegsjahren gibt es auch für den SV der Entenzüchter wenig Erfreuliches zu berichten. Man versuchte so gut wie möglich Kontakt untereinander zu halten und irgendwie einige Zuchttiere vor dem damals oft leeren Kochtopf zu retten.

1941

Theodor Suerburg zum 1. Vorsitzenden gewählt und blieb dies bis 1967. Wahrlich ein großer Geflügelzüchter im Allgemeinen und ein Liebhaber der deutschen Entenzucht im Besonderen.

1945

Entenzüchter sind und waren ein reges Völkchen. Aus Chroniken ist bekannt, gilt es etwas umzustellen, was neu zu regeln, sich für den Erhalt der Rassen zu formieren, die Entenzüchter sind immer vorne mit dabei. So ist es nicht verwunderlich, dass es unmittelbar nach Kriegsende beim SV der Entenzüchter bereits vier Untergruppen gab. Die amerikanische Zone mit Otto Hördemann Kassel, die britische Zone mit Theodor Suerburg Peine, die französische Zone mit Hermann Mach Kuppenheim Baden und die russische Zone mit Otto Giesecke Quedlinburg.

1949

Nach dem vergeblichen Versuch sich wieder zusammenzufinden, löst sich der SV der Campbellenten auf und trat dem SV der Entenzüchter bei.

1965

Im Wettbewerb um den goldenen Siegerring stehen die amerikanischen Pekingenten. Zfr. H. Böse aus Barrien konnte diesen erringen.

1967

1967 folgte Wilhelm Schmidt aus Klein-Ostheim in Hessen als 1. Vorsitzender. Er war bereits seit 1957 für den SVE als Kassierer und Geschäftsführer tätig. Mit freudiger Erinnerung wird er immer mein Opa Schmidt bleiben. Manche Stunde habe ich als Knirps in seinem Hof in Klein-Ostheim auf seinen Knien gesessen, daneben liegend der schwarze Riesenschnauzer und habe dem Fachsimpeln über die Entenzucht und über den SV der Entenzüchter gelauscht. Eine prägende Zeit für mich. Er verstarb im Oktober 1977.

1967

Von Georg Richard Oswald aus Gimbsheim/Rheinhessen wurden die blauen Gimbsheimer Enten anerkannt.Sie entstanden aus Cayuga-, Orpington-, Sachsen- und amerikanischen Pekingenten.

1972

fand in der Lüneburger Heide genauer gesagt in Bad Bevensen bei Zfr. Gonsior die 1. Sommertagung unsers SVE statt.

1974

ein gewisser Fritz Neubauer aus Hirschfeld Oberfranken möchte einen SV der Stockentenzüchter gründen. Da es sich im Ziergeflügel handelte empfahl der BDRG sich mit den Ziergeflügelzüchtern zusammenzusetzen. Zur Gründung eines solchen SV kam es nicht.

1978

Nach dem Ableben von Wilhelm Schmidt wurde Rudi Kurz zum 1. Vorsitzenden gewählt. Er hatte zuvor bereits das Amt des 2. Vorsitzenden inne. Unter Rudi, so wurde er gerne genannt, steigerten sich die Zahlen der Mitglieder aber auch die Tierzahlen bei den Sonderschauen.

1978

Die goldene Ente – ein Symbol für unseren SVE – wird als Ehrengabe an Züchter welche zuvor das Siegerband oder Blaue Band errungen haben vergeben. Es war für unseren SV eine Selbstverständlichkeit, sofort nach dem die Lipsia zur Bundesschau erhoben wurde, diese Ehrung auch auf das Lipsia Band auszuweiten.

1984

Nun bereichern die von P.-E. Oswald erzüchteten Altrheiner Elsterenten den Reigen der Entenrassen. Zunächst nur im Schwarzen Farbenschlag kennen wir sie heute auch in Braun und Blau.

1983

Weiße Campbellenten, welche einst mit grünem Schnabel im Standard verankert, werden nun mit gelbem Schnabel, wie im Mutterland, in den deutschen Standard aufgenommen.

1984

Die Blau-wildfarbigen Rouenenten wurden von Helmuth Bethmann aus Edermissen in Niedersachsen zur Anerkennung gebracht.

1985

Begründet in den vielen Züchterfreundschaften, welche die aus der Schweiz stammenden Züchter Rudi Helbling und Albert Brennwald nach Deutschland pflegten wurde 1985 zwischen dem SV der Entenzüchter und dem schweizerischen Wassergeflügelclub die Patenschaft mit einer Urkunde besiegelt. Nach mehreren Umwegen ist diese Urkunde wieder im Besitz des SVE und jetzt im Entenmuseum zu sehen.

1985

Unser SV gibt eine umfangreiche Chronik in Buchform heraus. Die Geschichte des SV aber auch die Entstehung der Entenrassen wurden von Paul Doll auf über 200 Seiten verfasst.

1985

Begründet in den vielen Züchterfreundschaften, welche die aus der Schweiz stammenden Züchter Rudi Helbling und Albert Brennwald nach Deutschland pflegten wurde 1985 zwischen dem SV der Entenzüchter und dem schweizerischen Wassergeflügelclub die Patenschaft mit einer Urkunde besiegelt. Nach mehreren Umwegen ist diese Urkunde wieder im Besitz des SVE und jetzt im Entenmuseum zu sehen.

1987

Öffnete die 1. Europäische Entensonderschau in Utrecht ihre Pforten. Ein Großteil der Enten kam aus Deutschland. Man organisierte Sammeltransport und in einer Art Konvoi machte man sich auf Richtung Holland – Grenzkontrollen inbegriffen.

1987

Im Oktober verstarb Rudi Kurz eine schmerzliche Nachricht für den SV der Entenzüchter und seine Mitglieder. In der folgenden Jahreshauptversammlung wurde Hermann Lenz aus Neunkirchen zum 1. Vorsitzenden gewählt. Bei der Gleichen Versammlung trat auch Karl-Heinz Ruhwedel sein Amt als 2. Vorsitzender an, welches er, uns noch bestens in Erinnerung, bis 2014 begleitete.

1988

Fortan gehören die aparten Krummschnabelenten dem deutschen Standard an, ebenso die Braungescheckten Warzenenten welche aus der ehemaligen DDR zu uns kamen.

1989

Mit regelmäßigen Schulungen für die Sonderrichter wurde begonnen. Tierbesprechungen wurden bei der Frühjahr- und Sommertagung fester Bestandteil.
Beispielhaft sei herausgegriffen, dass die SZG Deutsche Pekingenten 1955 gegründet wurde und bereits 1957 zur Lipsia in Leipzig 211 Deutsche Pekingenten zur Bewertung standen. Dem Wandel der Zeiten waren in Ost und West auch die Entenrassen unterzogen und wir wissen heute, dass vor der Wende, also dem 1991 vollzogenen Anschluss der Züchter aus der DDR an unseren SVE, die einst so starke SZG Deutsche Pekingenten, quasi nur noch auf dem Papier existierte.
Albert Franz startete mit seiner Rasse einen zweiten Versuch und so konnten 1957 die Sachsenenten in den Standard der DDR aufgenommen werden. Es folgte im Jahre 1958 die Gründung der SZG Sachsenenten. 1970 standen 111 Tiere dieser Rasse zur Junggeflügelschau in Leipzig. Bei diesem Ereignis, also der Lipsia, wurde der Erzüchter Albert Franz von Heinrich Bruse, welcher früher Sachsenenten von Franz aus der DDR in die BRD geholt hatte, mit der goldenen Ehrennadel des BDRG ausgezeichnet. Die Annahme dieser Ehrung brachte in den Folgejahren jedoch Schwierigkeiten für Franz ein und so soll die Ablehnung bzw. die Nichtanerkennung der 1970/71 vorgestellten braungelben Sachsenenten, des VKSK darauf zurückzuführen sein. Auch die Vorstellung einer Zwerg-Sachsenente konnte Franz letztendlich nicht verwirklichen. Und was wären die Sachsenenten ohne unseren Johannes Grimm. Er führte beide Zuchtrichtungen mit bestimmender Hand zusammen, immer richtungsweisend, immer dem Zuchtstand förderlich.
Nach der Wende und dem Wegfall der staatlich angeordneten Preise brach die Zucht der Warzenenten abrupt zusammen. Sie waren aber auch Mittel zum Zweck. So manche Zucht der Warzenenten half den Züchtern auch den Fortbestand seltener Rassen zu sichern. Es kristallisierte sich ein fester Züchterstamm heraus, welcher die Warzenenten mit Herzblut und Leidenschaft erhält, fördert und in bestechender Qualität auf unseren Schauen zeigt.
Viel schneller als von manchen gedacht vollzogen sich nach dem Zusammenschluss der SZG und dem SVE im Jahre 1991 die Angleichungen der aus der Trennung in Ost und West unterschiedlich ausgelegten Standards und Zuchtschwerpunkten der einzelnen Rassen.
Als allgemein bekannte Namen, welche die Entenzucht in der DDR doch wesentlich mitbestimmten, möchte ich Horst Marks, Prof. Pingel und Prof. Dr. Rudolph, er ist übrigens durch die Aktion Entenrasse im Blickfeld Mitglied unseres SV geworden, nennen. Zahlreich ihre Schriften und Veröffentlichungen, welche zu Ostzeiten im Westen hochbegehrt waren. Gerade die Erkenntnisse von Pingel und Rudolph in Vererbung und Haltung sind bis heute beispielhaft.
Verdiente Namen wären sicher noch mehr zu nennen. Auch die vielen unbekannten Namen derer, welche oft unter schwierigsten Bedingungen und verbunden mit staatlichem Druck nicht von ihrem schönen Hobby, der Entenzucht, abzubringen waren. Meine Hochachtung – mein Dank.
Der Zusammenschluss der Züchterschaft von Ost und West hat gezeigt: was man erreichen kann, wenn man es erreichen will – so etwas geht nur gemeinsam, aufgeschlossen ohne Vorurteile!

1992

Die Rouen-Clair-Ente wurde nach einem langen Vorstellungsverfahren in den Standard aufgenommen. Bis heute wurde für diese Rasse keine Farbenschlagbezeichnung gefunden

1992

Erstes Entengeschnatter erscheint in loser Blattsammlung inklusive einer Mitgliederliste.

1994

Mit 24 Seiten mausert sich das Entengeschnatterzur s/w Broschüre. Seit 2011 mit 64 Seiten und in Farbe herausgegeben

1995

wurde das 100-jährige Jubiläum unseres SV mit dem Wettbewerb um den goldenem Siegerring gekrönt. Erringer war Zfr. H. Schiel mit deutschen Pekingenten. Es wurde eine kleine Erweiterung der SV-Chronik herausgegeben.

1996

Hans Ringnalda stellt uns die Overberger Enten in Blau-bronze vor. Der Holländer gibt die Entstehung der Rasse leider nur vage an. Nach einigen Tiefschlägen werden uns wieder kräftige Formentiere mit hervorragenden Farbanlagen vorgestellt.

1999

Der Ruf nach Eigenständigkeit wird laut und es folgt nach längeren Debatten, die Gründung des SV der Zwergentenzüchter.

2000

Zur Jahrtausendwende stellt der SV der Entenzüchter mit der Deutschen Pekingente die Rasse des Jahres. Eine Broschüre zur Historie dieser Rasse wird herausgegeben. Man lässt Kaffeetassen mit dem Rasselogo anfertigen.

2000

Das Entenmuseum wird eröffnet. In privaten Räumlichkeiten präsentiert P.-E. Oswald Gemälde, Porzellanfiguren, Bücher, Zeitungen, Briefmarken und vieles mehr über die Entenzucht und somit auch einen großen Fundus für und vom SV der Entenzüchter.

2002

Nach einigen Abstimmungsschwierigkeiten mit dem BDRG über Wortlaut und Schrift – für mich nur politisches Machtgehabe, konnte der SV der Entenzüchter erstmalig 2002 die Entenrasse im Blickfeld mit den Hochbrutflugenten präsentieren

2002

Erstmalig und von recht kleiner Gestalt war der SV-Info Stand in Hannover mit Broschüren und Tassen zur Entenrasse im Blickfeld vertreten. Fast 20 Rassen wurden zwischenzeitlich durch diese Aktion vorgestellt. Nicht nur die Rassen profitierten, es konnten auf diesem Weg auch viele neue Mitglieder gewonnen werden.

2004

Urteil am BVerwG in Leipzig zur Qualzucht bei Landenten. Nicht nur für das Wappentier unseres SV, die Landenten mit Haube, nein auch für die gesamte Rassegeflügelzucht war und ist dieses Urteil richtungsweisend

2004

Erstes Treffen der Hochbrutflugentenzüchter zum Erfahrungsaustausch und zur Tierbesprechung. In Folge wird ein fruchtbarer Erfahrungsaustausch zwischen den Züchtern unter Einbeziehung der Zuchtwarte und des Rassebeauftragten sichtbar.

2005

Von Erwin Kister, langjähriger Geschäftsführer und alleiniger Träger des „Ehrenmeister der deutschen Entenzucht“ übernimmt P.-E. Oswald fortan von der Zusammenstellung bis zur Drucklegung den Arbeitsbereich Entengeschnatter.

2006

Rufen engagierte Züchter die erste Werbeschau für Hochbrutflugenten aus. Inzwischen eine feste Größe in unserer Schauenlandschaft.

2007

Säbelrasseln alleine reichte nicht aus um eine Abspaltung der Warzenentenzüchter herbeizuführen. Federführend riefen H. Rigus und J. Partenheimer zur Gründung eines SV der Warzenenten auf. Schon aus formalen Gründen, aber auch durch den Besuch von 27 SV-Mitgliedern welche sich während der Gründungsversammlung in Wolfsburg gegen eine Abspaltung aussprachen, konnte diese Kapitel ad acta gelegt werden.

2007

Auf der Sommertagung wird P.-E. Oswald als 1. Vorsitzender gewählt und löst H. Lenz ab, welcher zum Ehrenvorsitzenden ernannt wird. Auch H. Kaltwasser hörte nach 20 Jahren Tätigkeit als Zuchtwart auf.

2008

Finden die englischen Welsh Harlekin Enten in creme-wildfarbig den Weg in den Standard. Der Initiator der Anerkennung war Uwe Markmann aus Planetal.

2009

Erstmalig wird der von P.-E. Oswald ins Leben inszenierte goldene Ring der Sommertagung unter den Tagungsteilnehmern ausgespielt. Im Ring ist die jeweilige Jahreszahl sowie Sommer SVE eingraviert – eine Erinnerung von bleibendem Wert.

2010

Das von P.-E. Oswald neu gestaltete SV Logo ziert fortan die SV-Ehrennadeln. Ein Blickfang mit Wiedererkennungswert – auf der Deckseite vom Entengeschnatter aber auch auf allen anderen Publikationen unseres SV.

2012

Nun stehen die gelben Schwedenenten im Standard. Um die Anerkennung dieser, eigentlich alten Rasse, machte sich Uwe Markmann verdient. Richtig Fuß gefasst hat die Rasse noch nicht.

2013

Das Entengeschnatter, unser SV Rundschreiben erscheint ab sofort mit 64 Seiten. Rundum in Farbe – eine informative und von den Mitgliedern hoch geschätzte Broschüre mit Fachbeiträgen, Berichten der Zuchtwarte, Protokollen, Terminen, Listen, Kuriositäten, neues vom Entenmuseum und vieles, vieles mehr.

2014

Alfons Austenfeld tritt als Kassierer zurück. Maik Eberhardt übernimmt die Kassenführung und fungiert weiter als Schriftführer. Nach jahrzehntelanger Funktion als 2. Vors. Erklärt Karl-Heinz Ruhwedel seinen Rücktritt. Seine Nachfolge übernimmt B. Feige, bisher Beisitzer im SV. Die Zfr. Austenfeld und Ruhwedel werden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

2015

Wir beantragen beim VHGW eine Novellierung der Champions bei der DM. Unter Berücksichtigung der stetig steigenden Tierzahlen im Bereich der Enten sehen wir eine besondere Würdigung der züchterischen Leistung gegeben. Je ein Champion soll auf:
Warzenenten als separate Klasse, Aylesburyenten bis Rouen Clair-Enten, Gimbsheimer Enten bis Cayugaenten, Krummschnabelenten bis Landenten, Laufenten separat, Smaragd- und Hochbrutflugenten zusammen sowie die Zwergenten separat vergeben werden. Gerne ergreifen wir die Initiative ohne Benachteiligung der anderen SV.
Die Vorster Enten in weiß, dieses Novum – dunkle Schnäbel und weißes Gefieder – wurden von Ronny Anders vorgestellt. Aus dem Stall der Fam. Kollhoff kommen die dunkel-wildfarbigen Krummschnabelenten. Beides wurde 2016 anerkannt.
HSS in Dietenhofen. Alle haubentragenden Enten bekommen einen Zuschuss zum Standgeld. Ziel mehr als 120 Tiere mit Merkmal präsentieren zu können. Es wurden 151 Enten mit Haube gemeldet – ein Dank an G. Link für sein persönliches Engagement und Chapeau!

2016

Der SV unterstützt das Projekt Kurzbeinigkeit bei Krüpern beim WGH mit 200 Euro.

2016

Nach regem und teilweise zähem Schriftwechsel mit dem BDRG erfolgte der Konsens auf die Möglichkeit, dass ein SV mehrmals Rassen für den goldenen Siegerring vorstellen kann. Vorreiter ist wieder einmal der SVE, für alle SV welche mehrere Rassen betreuen.

2017

Nach einer Idee von P.-E. Oswald wird erstmalig der „Walk of Duck“ bei der HSS vergeben. Ein stattlicher Leistungspreis bestehend aus einer Metalltafel mit zwei filigran eingravierten Entenfüßen – fortan gestiftet von B. Feige.

2017

Sören-Marcus Schulze übernimmt die Betreuung der SV-Homepage. Neues Design, informativ in Sachen Enten und immer aktuell – www.enten-sv.de – ein Klick der sich wirklich lohnt. Dank seiner Unterstützung ist unser SVE auch bei Facebook am Ball. Attraktiv sein und bleiben, auch bei neuen Medien.

2017

Bei den Warzenenten erweitern sich die Farben um die perlgrau-gescheckten – von der ZG Lütjen erfolgreich zum Abschluss gebracht.

2018

Start für den Fotowettbewerb auf unserer Homepage. Rege Teilnahme und tolle Preise. Interessenten wurden zu Mitgliedern, also eine wirklich rundum gelungene Sache für unseren SVE.

2018

Der SV der Entenzüchter erhält nach kurzer Anfrage, als erster SV vom BDRG offiziell die Freigabe zur Veröffentlichung von Standardtexten auf seiner Homepage.

2018

Die Challansenten, ähnlich den franz. Rouenenten, jedoch mit einem weißen Brustlatz bereichern die Rassen. Sie wurden von Gerhard Weilbacher vorgestellt und zur Anerkennung gebracht.

2018

Dunkel-wildfarbig, der dritte Farbenschlag für die Rouenenten, wird anerkannt. Vorgestellt von Bernd Feige.

2019

Maik Eberhardt tritt als Geschäftsführer zurück und Nachfolger wird Klaus Bernhardt

2019

Nach mehr als vier Jahren und stetigem sowie unermüdlichem Drängen unsers SV weitet der VHGW endlich die Vergabe der Champions anlässlich der VHGW Schau ein wenig aus – immerhin!

2020

HSS in Hannover mit goldenem Siegerring für Cayugaenten, Deutsche Campbellenten, Landenten und Hochbrutflugenten beides mit und ohne Haube sowie Warzenenten. Jedes ausstellende SV-Mitglied erhält eine Ehrenmedaille als Erinnerung. Wir motivieren unermüdlich für dieses Event, aber bereits die Verlegung der deutschen Junggeflügelschau kurz vor das Weihnachtsfest wird, auch ohne Pandemie, ihren Tribut zollen. Greift Covid 19 mit seinen Abstandregeln so werden wir auf eine umfangreiche Eierschau (vom Spatz über Geflügel bis zum Strauß) ebenso verzichten wie auf den Umtrunk mit Gästen. Es bleibt also zu hoffen, dass der Wettbewerb stattfinden kann.

2020

Die Sommertagung muss auf Grund der Pandemie abgesagt werden. Ein schwerer Entschluss, es wäre die 49. Sommertagung in Folge gewesen. Das Entengeschnatter erscheint deshalb nicht wie gewohnt im Frühjahr sondern im Sommer als Jubiläumsausgabe in DIN A4.